Radiologie Fibel
Kleines Nachschlagewerk zur Radiologie
Mit diesem kleinen Nachschlagewerk bieten wir Ihnen
eine kleine Themensammlung zum Gebiet der
Radiologie, Röntgen und Radiologische Medizin.
Verständlich erläutern wir hier unsere Leistungen, gehen auf
wichtige Begriffe ein
und geben
Ihnen damit die Möglichkeit, sich
im Vorfeld einer Behandlung - bequem von
zuhause - über
Verfahren oder Wirkungsweisen
zu informieren.
- Angiographie
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Angiographie bzw. Angiografie nennt man die Darstellung von Blutgefäßen mittels Röntgenstrahlen.
Hierzu wird ein Kontrastmittel, d. h. ein Stoff, der für Röntgenstrahlen kaum durchlässig ist, in das Blutgefäß injiziert. Auf dem Röntgenbild zeichnet sich dann der mit Kontrastmittel gefüllte Gefäßinnenraum ab.
Das resultierende Bild nennt man Angiogramm. In der Medizinersprache wird das lange Wort Angiografie oft mit dem Wort Angio abgekürzt.
- Apple
-
- englisch für Apfel
- in Verbindung "Big Apple": Bedeutung für New York
- Hard- und Softwareschmiede von Steve Jobs
- Computertomographie (CT)
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Die Computertomographie ist die rechnergestützte Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen eines Objektes, um ein dreidimensionales Bild zu erzeugen (Voxeldaten). Es handelt sich dabei um ein bildgebendes Verfahren.
Bei der Computertomographie kreist der Röntgenstrahler um den Patienten, der dazu in der berüchtigten "Röhre" liegt. Hochleistungsrechner präsentieren dann die untersuchte Körperregion so, als ob der Körper scheibchenweise durchgeschnitten wurde.
- Durchleuchtung
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Bei der Durchleuchtung schaltet man statt eines Films eine Fernsehkette zur Betrachtung ein.
Bestimmte Funktionsabläufe können nun direkt auf dem TV-Schirm verfolgt werden, z.B. bei Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes.
- Gammakamera
- Gerät, welches die Verteilung eines Radionuklids im Körper aufzeichnet. Mit Hilfe von Computerberechnung kann die Verteilung als Bild (Szintigramm) dargestellt werden.
- Knochendichtemessung
- Bei der Knochendichtemessung = Osteodensitometrie bestimmt ein dünner und schwacher Röntgenstrahl die Festigkeit des Knochens (diese nimmt im Alter und bei bestimmten Krankheiten ab und kann so zu gehäuften Knochenbrüchen führen ).
- Kontrastmittel
- Einige Körperabschnitte oder Organe kann man nur sichtbar machen bzw. von der Umgebung abgrenzen, indem Sie mit bestimmten Substanzen - den Kontrastmitteln - markiert werden (z.B. der Magen durch Trinken von Bariumsulfat oder die Blutgefäße durch Einspritzen von jodhaltigen Stoffen).
- Konventionelles Röntgen
- siehe Röntgendiagnostik
- Magnetresonanztomographie / Kernspintomographie (MRT)
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Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Strukturen im Inneren des Körpers.
Mit einer MRT kann man Schnittbilder des menschlichen (oder tierischen) Körpers erzeugen, die oft eine hervorragende Beurteilung der Organe und vieler Organveränderungen erlauben.
Diese Bilder ergeben zum Teil andere bzw. ergänzende Informationen zu den herkömmlichen Röntgenverfahren.Die Magnetresonanztomographie nutzt magnetische Felder, keine Röntgenstrahlen. Ein synonymer Begriff ist Kernspintomographie, unter Medizinern zuweilen abkürzend Kernspin genannt. Dieser wird jedoch aufgrund der falschen Assoziation, dass Kern- bzw. Atomkraft involviert sei, heutzutage in Fachkreisen seltener verwendet.
Die gelegentlich verwendete Abkürzung MRI stammt von dem englischen Fachbegriff Magnetic Resonance Imaging. Die funktionelle Magnetresonanztomographie wird fMRT bzw. fMRI abgekürzt.
- Mammographie
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Die Mammographie bzw. Mammografie ist als Verfahren der Radiologie eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust.
Die Mammographie ist die Methode der Wahl zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom), der häufigsten Krebserkrankung der Frau.
- Nuklearmedizin
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In der Nuklearmedizin nutzt man die Strahlen radioaktiver Stoffe. Zum Zwecke der Diagnostik führt man dem Patienten dieses Radiopharmakon direkt (meist über eine Spritze) zu - der Patient "strahlt" dann selbst für kurze Zeit.
Diese Strahlungsverteilung im Körper kann nun wieder über spezielle Aufnahmegeräte, so genannten Gammakameras, aufgezeichnet werden.
Ins Fachbebiet der Nuklearmedizin fallen auch Behandlungsverfahren mit radioaktiven Stoffen (meist Beta-Strahler), so z.B. die Radiojodtherapie der Schilddrüse und die Radiosynoviorthese von Gelenken.
Weiterhin können einige Laborwerte nur mit Hilfe nuklearmedizinischer Messmethoden bestimmt werden.
- Radiographie
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Bei den radiographischen Verfahren (auch als konventionelles Röntgen bezeichnet) wird der Körper des Patienten oder ein Teil desselben aus einer Richtung mit Röntgenstrahlung durchstrahlt. Auf der Gegenseite wird die Strahlung mit geeigneten Materialien registriert und in ein Bild umgewandelt.
Dieses zeigt die im Strahlengang liegenden Gewebe in der Projektion: Knochen absorbieren mehr Strahlung als Weichteile und werfen daher Schatten; luftgefüllte Gewebe wie die Lunge sind relativ durchlässig, sodass dahinter eine höhere Strahlenintensität registriert wird.
Da verschiedene Strukturen sich meist im Strahlengang überlagern, ist es oft hilfreich, mehrere Bilder aus unterschiedlicher Projektionsrichtung anzufertigen.
- Radiologie
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Die Radiologie ist das Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Anwendung von Strahlen zu diagnostischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Zwecken befasst. Traditionell werden in der Radiologie Röntgenstrahlen verwendet. Darüber hinaus kommen andere ionisierende Strahlen, wie Gammastrahlung oder Elektronen zum Einsatz.
Da ein wesentlicher Einsatzzweck die Bildgebung ist, werden allgemein bildgebende Verfahren wie die Sonografie und die Magnetresonanztomografie zur Radiologie gerechnet. Die Radiologie gliedert sich in die Gebiete Diagnostische Radiologie, Interventionelle Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Strahlenschutz.Der Facharzt für Radiologie (oder ähnliche Bezeichnung) ist spezialisiert, diese Strahlen am Menschen sowohl zum Zwecke der Diagnostik (Untersuchung) als auch zum Zwecke der Therapie (Heilung) anzuwenden.
- Radiopharmakon
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Substanz, die dem Körper zugeführt wird - meist über eine Spritze - um das gewünschte Organ gezielt untersuchen oder behandeln zu können.
Das Radiopharmakon besteht üblicherweise aus 2 Teilen:
- Strahler (Radionuklid, in der Diagnostik meist Gamma-Strahler, in der Therapie meist Beta-Strahler)
- Tracer (Träger-Stoff, der bestimmte Zielorgane selektiv erreicht)
Ein Hauptaugenmerk in der Diagnostik besteht darin, die Strahlenbelastung des Patienten so niedrig wie möglich zu halten.
- Radiosynoviorthese
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Chronisch entzündliche Gelenk-Erkrankungen beruhen auf einer dauerhaften Entzündung der Gelenk-Innenhaut. Makrophagen-große Immunzellen, die störende Teilchen "fressen" halten die Entzündung in Gang.
ine Behandlungsform ist die Radiosynoviorthese. Hier werden feinste radioaktive Teilchen in den Gelenkspalt injiziert. Die Strahlung dieser Radionuklide reicht nur wenige Millimeter weit. Entzündete Zellen der Gelenk-Innenhaut werden abgetötet, nicht aber Knorpelzellen.
Da Makrophagen auch Radio-Nuklide "fressen", sterben sie ab. Die Entzündung kommt zum Stillstand, teilweise für immer.
- Röntgen
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1. Röntgen, Definition:
- Prozess des Durchstrahlens eines Körpers mit Röntgenstrahlen unter Verwendung eines Röntgenstrahlers,
- Darstellung der Durchdringung des Körpers, etwa mittels eines fluoreszierenden Schirms oder eines Bildverstärkers (Durchleuchtung)
- Aufzeichnung der Durchdringung des Körpers auf geeignetem Filmmaterial (Radiografie)
- Aufzeichnung der Durchdringung des Körpers mittels elektronischer Sensoren, zum Beispiel CCDs (digitale Radiografie)
2. Röntgen, Wilhelm Conrad (1845-1923):
Als Professor an der Universität Würzburg entdeckte Röntgen 1895 die X-Strahlen, die später im deutschen Sprachraum unter Missachtung des Testaments in Röntgenstrahlen umbenannt wurden.Diese Entdeckung geschah zufällig als am 8. November 1895 bei einem Experiment mit einer Kathodenstrahlröhre ein speziell beschichtetes Papier zu leuchten begann.
- Röntgendiagnostik
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In der Röntgendiagnostik erzeugt eine spezielle Hochspannungsröhre eine Strahlung, die durch den Menschen geleitet ein Bild der durchstrahlten Körperregion liefert - jeder Mensch hat mit Sicherheit im Laufe seines Lebens Röntgenbilder seines Körpers staunend betrachtet.
Abwandelungen der Röntgentechnik lassen die Strahlen auch bei Spezial-Untersuchungsverfahren erfolgreich zur Anwendung kommen, wobei oft zur gezielten Darstellung der gewünschten Organe (z.B. Niere, Galle) eine zusätzliche Gabe von Kontrastmittel notwendig ist.
- Strahlentherapie
- In der Strahlentherapie behandelt man krankhafte Veränderungen (meist Tumorleiden) mittels genau auf den Herd dosierter und gezielter Strahlendosen.
- Szintigramm
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Das Bild, das beim Verfahren der Szintigraphie erzeugt wird (Bsp. hier: Herzmuskel-Szintigramm).
Wenn Sie die Fragen zu nicht aufgeführten Begriffen zum Thema Radiologie und Röntgen haben, dann können Sie diese hier hinterfragen. Wir werden diese dann berücksichtigen und bei Bedarf in unsere Fibel mit aufnehmen.